Manchmal würde ich meine Gedanken gern ab- und anstellen können.
Seit 15 Tagen ist mein Leben etwas [sehr] aus den Fugen geraten und deshalb komme ich momentan zu nichts [anständigem]. Auf mich warten theoretisch noch verdammt viele New York Fotos und eine Hausarbeit in Englisch. Nicht zu vergessen das Lernen für die Modulabschlussprüfung in Literatur.
Ich fühle mich momentan einfach nur lustlos und vieles erinnert mich auch einfach zu sehr an eine Zeit, in der ich zwar auch nachdenklich war aber immer diese bestimmte Person hatte, die mir Halt gegeben hat.
Dafür bin ich umso dankbarer, dass ich in den letzten zwei Wochen wieder einmal gemerkt habe, wie wertvoll Freunde sind und dass bei den guten auch immer die Tür offen steht. Selbst wenn man sich vorher nicht so oft gesehen hat.

So könnte man es ausdrücken. Ich war jetzt schon öfter in Berlin und vermisse die Stadt jedes Mal, wenn ich wieder auf dem Nachhauseweg bin. Es gibt auch Tage, an denen ich mir den Kopf darüber zerbreche, ob ich nun dorthin ziehen soll oder nicht. Theoretisch würde es sich anbieten, da man den Master am besten in dem Bundesland macht, in dem man irgendwann arbeiten möchte. Doch hier kommen mir die ersten Zweifel. Ich finde Berlin wunderschön und würde dort auch super gerne eine Zeit meines Lebens verbringen, aber ich mache mir immer wieder Gedanken, ob ich an einer berliner Realschule zurechtkommen würde. Man weiß ja nicht, wie es dort so zugeht und hört immer nur das, was andere erzählen und welche Vorurteile schon durch Medien ausgebreitet worden sind. Ich würde supergerne reinschnuppern, nur ist das leider sehr schwierig, wenn es einem dort dann doch nicht so toll gefällt und man den Master schon angefangen hat. Allein von der Umgebung her hat mich der Norden [und Osten] irgendwie mehr in der Hand. Mein Herz steht zwischen NRW und einem aufregenden, vielleicht erst einmal einsamen, neuen Leben irgendwo anders.
Aber wer weiß? Vielleicht verliebe ich mich auch ins Ausland und möchte dann irgendwann nur noch Deutsch als Fremdsprache unterrichten. Ich bin gespannt, auf welchen Lebensweg und Wandel ich in 10 Jahren zurückblicken werde. :>

Folgend noch ein paar, vermutlich überhaupt nicht überzeugende, Bilder aus Berlin. Allerdings sind die meisten IN Museen entstanden. Ich hoffe es stört niemanden, dass diese hier unkommerziell anzusehen sind. Ansonsten nehme ich sie nach einer Nachricht natürlich sofort herunter. [Ich kenn mich damit gerade echt nicht aus.]

Ich persönlich verbinde mit den Bildern ein paar schöne und lustige Tage mit einer Freundin im Museum und wollte auch mal versuchen, ein paar Kunstwerke irgendwie einzufangen.


Während wir durch’s Museum flanierten, fiel mir übrigens immer wieder auf, wie schlecht ich die Umsetzung von der Vampirhaut in den Twilight-Filmen finde. Irre ich mich, oder wurde sie in den Büchern wie ‘schimmernder Marmor’ beschrieben. Ja. Das schaut übrigens so aus und nicht wie eine Discokugel..



Das Wetter war die größte Zeit echt mistig und somit habe ich mir die typischen Berlinfotos irgendwie gespart. [Alexanderplatz. Brandenburger Tor..]

Ich fand es super interessant, mal wieder etwas über Geschichte zu lesen und die Aufmachung der Museen war wirklich schick. Das Licht war zwar sehr warm [bei einigen Bildern habe ich die Autokorrektur drüberlaufen lassen] aber irgendwie war es sehr interessant, die verschiedenen Einstellungen zu beobachten. Sehr gut sichtbar übrigens auch bei der netten Dame hier~

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Nachdem ich den Entschluss gefasst hatte, dieses Jahr eine ‘Lesechallenge’ für mich selbst abzuhalten, steckt tief in mir drin auch das Bedürfnis wieder öfter Büchern den Einzug ins heimische Bücherregal zu ermöglichen.
Den Anfang hierfür habe ich in der Inventurwoche gemacht.
Alles fing damit an, dass ich beim Durchstöbern der Bahnhofsbuchhandlung in Wuppertal ein Buch mit dem Titel ‘Die Psychologin‘ entdeckte, mir aber sagte

Nein Hannah. Das kaufst du jetzt nicht, Hannah.
Du kaufst es irgendwann anders..

Blöde Entscheidung. Der Titel ließ mich einfach nicht mehr los, aber bei Büchern kaufe ich am liebsten dort, wo ich es selbst in der Hand halten kann.
[Also nicht beim großen A.]
Wie das Schicksal es so wollte, habe ich es in Solingen am Bahnhof natürlich nicht gefunden… Dafür hielt ich dann irgendwann zwei andere durchaus interessant klingende Bücher in der Hand.

Ihr kennt das, oder?

Ihr geht durch die Buchhandlung, seht alle möglichen und unmöglichen Bücher und dann springt euch irgendwann ein Einband ins Auge, der mehr Interesse weckt. Das ist mir bei diesen zwei Titeln passiert:
Testphase – Robin Cook
Aschenputtel – Kristina Ohlsson

Mein Budget für diesen Monat berechnend, ging ich zur Kasse und bezahlte die beiden Taschenbücher. Geld für’s geschriebene Wort hinterlässt ja nie so ein schlimmes Gefühl, wie der 20te Pullover im Kleiderschrank.

Wie einige schon wissen, habe ich mir Die Psychologin – Carolyn Jess-Cooke dann natürlich einen Tag später auch noch gekauft. Dadurch, dass ich meinen Zug verpasste kam ich zum allerersten Mal in die riesige Buchhandlung im Kölner Hauptbahnhof, die das Buch natürlich vorrätig hatten. Und da kann man nun wirklich nicht einfach wieder rausgehen.

Zurück zum Hauptthema -
Ich lese mir sehr gerne ‘Leseempfehlungen’ anderer Leute durch und genauso gerne lese ich Bücher, die mir von Freunden ans Herz gelegt worden sind. Letztes Jahr kam ich durch den Ansporn von Freunden unter anderem dazu die Panem Trilogie zu lesen und ich bereue es bis heute kein Stück. Eine andere Freundin hat mir Die Wahrheit über Alice – Rebecca James ausgeliehen, damit ich es lese und auch die Geschichte der Cassia & Ky Bücher habe ich äußerst spannend verfolgt.

Natürlich hat sich auch jetzt schon wieder eine kleine Liste von Büchern angesammelt, die ich unbedingt dieses Jahr noch lesen möchte. :]

Bisher stehen die folgenden Bücher auf dieser Liste:
The Fault in Our Stars – John Green
The Perks of Being a Wallflower – Stephen Chbosky
Rubinrot [Liebe geht durch alle Zeiten 01] – Kerstin Gier
Die Stadt der verschwundenen Kinder – Caragh O’Brien
Die Rebellion der Maddie Freeman – Katie Kacvinsky
Totentöchter ~ Die dritte Generation – Lauren DeStefano
City of Bones. [Chroniken der Unterwelt 01] – Cassandra Clare
1984 – George Orwell

Die dunkelrot markierten Titel werde ich mir vermutlich ins heimische Bücherregal holen. Den Rest leihe ich mir in der Bücherei oder bei Freunden aus.

Darüber hinaus habe ich mir vorgenommen ein paar meiner schon vorhandenen Bücher noch einmal zu lesen. :> Hierzu zählt auf jeden Fall die Twilight Reihe, die ich mal wieder auf Englisch lesen wollte.
Ich bin gespannt, wie viele von den hier vorgenommenen Büchern ich schaffe und ob ich weiterhin fleißig Bücher kaufen werde. Mein Bücherregal wird davon zwar weniger begeistert sein [ehrlich gesagt wird es ziemlich belastet sein]  Was für ein Wortwitz.
aber vielleicht muss ich dann einfach noch ein neues kaufen [wenn ich in meinem Zimmer noch Platz finde] oder ausmisten.

Habt ihr auch Bücherwünsche, die ihr dieses Jahr kaufen oder lesen wollt? :>
Vielleicht haben meine Bots ja Bücherwünsche? ;D